Bewegungsfreude #1 – Yoga für jeden

Eigentlich war ich immer gerne in Bewegung, aber mit den Jahren hat sich dann doch der Schweinehund und mit ihm das ein oder andere Gramm Speck auf den Hüften breit gemacht.

Deswegen bin ich so froh, dass ich auf ganz unterschiedliche Weise wieder Bewegung in meinen Alltag integrieren konnte.
Und das schöne ist, es fühlt sich nicht wie“Du-musst-Sport-machen“ an. Vielmehr freue ich mich auf meine Sporteinheiten, denn ich habe Dinge gefunden, die mir gut tun und die dabei auch noch Spass machen. In dieser kleinen Minireihe, möchte ich Euch meine liebsten Workouts vorstellen.

Beginnen möchte ich mit Adriane. Ich habe sie vor fast einem Jahr auf Youtube entdeckt und finde sie einfach klasse!
Hier mal der Link zu einem ihrer Anfängerworkouts, von da aus, findet ihr noch viel, viel mehr.

Ich kann Euch nicht mal sagen, welche Yoga-Richtung das ist, vielleicht auch einfach ihre eigene. Was ich aber weiß ist, dass es mir unglaublich gut tut! Ihre sympathische Art, ihre guten Erklärungen, das individuelle Anpassen der Übungen,…
Einfach Yogamatte auf dem Balkon ausrollen, ein Video starten und ein halbes Stündchen ganz bei mir und meinem Körper sein.

Am Anfang habe ich alles mit Videoanleitung gemacht, irgendwann mehr hingehört und weniger geschaut und inzwischen kann es passieren, dass ich einfach mal so, ganz selbstständig und alleine  ein paar meiner Lieblingsübungen mache.
Probiert es aus, ich kann es Euch wärmstens ans Herz legen.

Unser Sommerbett – nirgends ist es schöner!

So nach und nach möchte ich Euch unser neues zu Hause zeigen und ich dachte mir, ich fange mit dem tollsten Ort an… unserem Balkon! 
Denn dieser ist auch gleichzeitig mein Zimmer. Ja, richtig, ich wurde nach draußen verbannt, aber das macht gar nichts, denn ich bin hier in der Familie sicher der größte Frischluftfanatiker.
Und da mein Mann und ich uns einrichtungstechnisch nicht immer ganz einig sind (uns aber immerhin über die Jahre hinweg immer weiter annähern), bekommt jeder von uns in der Wohnung Bereiche, die er gestalten darf, wie er möchte.
Und für mich ist es eben der Balkon.
Wobei Ihr jetzt noch nicht die richtige Vorstellung von dem habt, was wir „Balkon“ nennen. 
Wir schätzen uns nämlich mehr als glücklich, ein 25 Quadratmeter großes, komplett überdachtes und  windgeschütztes Außenzimmer unser eigen zu nennen. Dieses beherbergt nicht nur einen Tisch mit Stühlen, eine große Spielecke mit Teppich, eine Kommode, ein Kräuterbeet und natürlich ein paar Pflänzchen, sondern auch noch eine wäre Perle: DAS SOMMERBETT!
Als ich die Wohnung zum ersten mal gesehen habe, wusste ich sofort, dass an diese Stelle (denn hier scheint die Abendsonne hin) ein Metallbett muss! So eines, wie ich es im Pipi-Langstrumpf-Film gesehen hatte, mit Schnörkeln und so.
Direkt gebraucht gesucht, gefunden und abgeholt. Und so war dieses Möbelstück das erste, was ins Haus eingezogen ist, noch lange, bevor wir es taten.
Und wir lieben es alle. Ob zum kuscheln oder lesen, zum Mittagsschlaf machen, um mit Freunden zu tratschen oder um in warmen Sommernächten draußen zu schlafen. Es ist einfach perfekt.
Aber am allerschönsten ist es, wenn es fürchterlich draußen regnet. Dann prasselt der Regen auf das Vordach unserer Nachbarn, die Blätter des großen Nussbaums rauschen, die Luft ist herrlich frisch und ich wickle mich in eine Decke, schließe die Augen und bin sofort tiefenentspannt!!
Während ich diese Zeilen hier tippe, liegt mein Mann gerade an diesem herrlichen Ort und liest. Genau dahin werde ich jetzt auch gehen, denn zu zweit ist es noch schöner!

Ein volles, tolles Jahr!

Wir stecken hier mitten in den Sommerferien, taumeln etwas planlos durch den Tag, genießen die freie Zeit und so langsam breitet sich eine gewisse Entspannung nach den letzten trubeligen Wochen aus.
Und eben diese Ruhe und das Ende eines und damit der Beginn eines neuen Lebensabschnittes sind die idealen Vorraussetzungen, um hier im Alltag ein paar neue Routinen einzuflechten.
Über diese werde ich sicher noch zu einem späteren Zeitpunkt berichten. 
Eine besondere Routine soll es wieder werden, mich ein paar mal pro Woche hier zu Wort zu melden…
Und beginnen möchte ich mit einem  kleinen Jahres-Glücklick über die wichtigsten Veränderungen:
Letztes Jahr haben wir zweieinhalb Wochen der Sommerferien für eine fantastische Reise durch die Schweiz, über die Alpen und kreuz und quer durch Norditalien genutzt. Ganz einfach, mit leichtem Gepäck und zwei kleinen Zelten. 
Hier auf dem höchsten Punkt unserer Reise mitten in den Alpen.

Klar haben wir vor allem die Tage am Meer genossen. Wasser, Sand und Kinder sind einfach ein perfektes Trio!!

Wir haben viel gesehen. Und zwei Highlights waren sicher Venedig und Florenz.
Dieses Hostel in der Toskana, war der absolute Traum!! Eigentlich müsste ich Euch davon noch mehr zeigen… diesen magischen Ort werden wir garantiert wieder besuchen!

Doch nicht nur so offensichtliche Dinge wie der klassische Familien-Sommer-Sonnen-Urlaub haben uns die letzten Monate versüßt. Sondern auch die klitzekleinen Alltags-Sternstunden. 
Zum Beispiel die allererste Kaugummiblase der Zottelhexe!!

Oder das Wiedersehen mit dem größten Kind, dass das erste mal für mehrere Wochen aus dem Nest geflattert war…

Kleine versteckte Botschaften, die im Geschirrstapel versteckt sind…  
Wundervolle Stunden am wundervollen Bodensee mit dem wundervollsten Mann. 

Und die riesige, unfassbare Überraschung, als unser Kater nach neun Monaten (!!) plötzlich wieder Teil unserer Familie war. Die Freude war so unendlich groß, denn wir hatten schon lange gedacht, dass ihm etwas zugestoßen wäre. So haben wir ihn, zwar völlig verlaust, abgemagert und voller Flöhe, endlich wieder bei uns!! (Hier ist das erste Zottelfoto, direkt nach seiner Rückkehr.)
Das letzte Jahr war vor allem auch von sehr viel Bewegung geprägt. Ich hatte vor gut einem Jahr eine Leistungsdiagnostik gewonnen und hab den dazugehörigen Trainingsplan sehr ernst genommen. 
Und ich bin gelaufen…

… und gelaufen …
… und zum Glück sehr bald auch nicht mehr alleine, sondern mit der tollsten TratschWalkFreundin, die man sich wünschen kann!
(Hier beim Geburtstagslauf mit kleinem Picknick!)


Ich hab tolle Ecken entdeckt. Mein Gott, wohnen wir schön!!
Und auch noch die ein oder andere Lachfalte. ;o)
Ein weiteres, SEHR zeitintensives Projekt war der Ausbau unseres neuen Heims. Eingezogen sind wir in eine schnuckelige drei Zimmerwohnung, die wir durch Wände rausreißen und Fenster einbauen in ein wirklich kuscheliges zu Hause verwandelt haben. Nun wurden in den letzten Monaten dem Dachspitz noch zwei Zimmer entlockt und in diese sind wir vor kurzem auch eingezogen.

Aber der Weg bis dahin war lang und steinig… 

Aber es ist toll, wenn man viele fleißige, helfende Hände hat!
Ganz fertig sind wir zwar noch nicht, aber das macht gerade gar nichts. Jetzt genießen wir erst mal so sehr, dass wir wieder etwas freie Zeit haben!
Vom Haus werdet Ihr sicher in den nächsten Wochen noch das ein oder andere zu sehen bekommen.
 
Da das Thema Fernweh gerade hoch aktuell ist, möchte ich Euch noch von einer wundervollen Woche erzählen, in der wir Besuch von einer Austauschschülerin aus Shanghai hatten. Das war wahnsinnig spannend und eine Bereicherung für die ganze Familie! 
Und ja, die Pandakekse hat sie uns mitgebracht und sie waren ausgesprochen schmackhaft!
Ein kleiner Treppensturz, der mit einer ausgekugelten Schulter endete, war sicher auch eines der erwähnenswerteren Ereignisse, denn diese Schulter hat mich noch viele Monate gezwickt. Und es ist so erschreckend, wie hilflos man plötzlich ist, wenn der rechte Arm in der Schlinge hängt.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben wir dem Kindergarten nach vielen, vielen Jahren den Rücken zugekehrt und auch das letzte Kind ist stolz wie Oskar mit Schultüte in einen neuen Lebensabschnitt marschiert.
Doch nicht nur die Kleinste wird groß, die anderen beiden „Großen“ werden noch größer! Und es ist wirklich eine völlig neue Herausforderung mit zwei Teenies im Haus den Alltag zu meistern.
Damit dieser Beitrag nicht völlig den Rahmen sprengt, möchte ich nur noch eine letzte große Veränderung erwähnen: Hier bin ich bei der Abgabe meiner Bachelorarbeit.
Ich habe es nach fünf Jahren tatsächlich geschafft, mein Studium zu beenden.
Wie sagt ein altes Sprichwort:“Was lange währt, wird endlich gut!“
Es ist natürlich noch viel mehr dieses Jahr passiert und es ist mir auch außerordentlich schwer gefallen, einige Highlights herauszupicken.
Jetzt habe ich jedoch das Gefühl, Euch wieder mit im Boot zu haben und kann frisch und frei das Projekt „durchgewirbelt 2.0“ angehen.
Ich freu mich riesig, wenn ihr mich dabei begleiten wollt!
Wenn Ihr noch Fragen habt oder Themen, die Euch interessieren, immer her damit!

Es wird wieder durchgewirbelt!

Wie fängt man an, wenn man ein Jahr nichts geschrieben hat??

Vielleicht einfach unkompliziert, ohne viel Tamtam und Traraa…
Endlich wird hier wieder durchgewirberlt!!
So oft habe ich daran gedacht, so oft hat es mich gereizt, aber es musste tatsächlich ein ganzes Jahr vergehen (übrigens ein durchaus ereignisreiches Jahr), bis nun tatsächlich diese Worte geschrieben werden.
Im Moment sitze ich gerade in der urigen Stube eines alten Bauernhauses mitten im Schwarzwald.  Zu meinen Füßen liegt der wuscheligste und tollste Hofhund, den man sich vorstellen kann. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich auf der Weide unsere fünfzehn Schafe, die ich heute morgen noch im Schlafanzug versorgt hab. Und das Haus ist voller Kinder, die alle friedlich im Ferienglück ihren Lieblingsbeschäftigungen nachgehen…
Fühlt sich schon ein bißchen so wie Urlaub an. Ne, fühlt sich nicht nur so an, das IST Urlaub. 
Hier sind nämlich gerade Pfingstferien und wir passen für eine Woche auf den Hof von Bekannten auf, die selbst die Reise in den Süden angetreten haben.
Es ist so urig und idyllisch hier… Aber wenn ich ganz ehrlich bin, für immer wäre das dann doch nichts.
Bis zum Wochenende werden wir hier noch „fremdwohnen“ und ab Sonntag werdet Ihr dann wieder regelmäßig von mir lesen.
Ich freu mich riesig, denn ich merke, wie es mir in den Fingerspitzen britzelt, wie schon zweiundsiebzig Ideen in meinem Kopf  herumspuken und wie gut es doch ist, vom „ich könnte“ endlich zum „ich tue es einfach“ über zu gehen.

Genießt die restliche Woche!!

WochenGlückBlick {17.05.2015}

Die Zeit rast nur so vorbei. Wir stecken mitten im Umbau und ich würde mir gerade wünschen, meine Tage hätten deutlich mehr Stunden.
Wisst ihr, woran ich das auch gemerkt habe? Ich habe diese Woche nur 30 Fotos gemacht, die letzten davon am Dienstag. Normalerweise sind es mindestens vier mal so viele Bilder. Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal fünf Tage lang keine Fotos geknipst habe?? Oh Schreck!
Trotzdem war es auch eine schöne Woche. Hier ein paar kleine Einblicke:
Kurze Runde durch das Freiburger Städtle. Ich entdecke hier immer wieder neue, nette Ecken.

Unser neuer Garten hat mich sehr glücklich gemacht! Alles blüht und wächst… so schön!!
Ganz besonders glücklich hat mich unser erster FreibadBesuch gemacht. Ich gehe so gerne schwimmen! Und wenn man dann noch das ganze Becken für sich alleine hat… obwohl ich zugeben muss, dass das Wasser mit 21 Grad doch noch recht frisch war. Aber einen echten Seehasen kann das nicht schrecken!

Wir haben beim Umgraben im Garten eine Blindschleiche gefunden. Ich bin sehr stolz auf das jüngste Tochterkind, dass ohne jede Scheu dieses kleine Tier ganz vorsichtig genauer untersuchen wollte.
Und auch auf der Baustelle ging es voran. Auch wenn uns die Zimmermänner wegen diverser Hagelschäden leider noch ein paar Tage vertrösten mussten, haben wir wieder ein paar Dinge geschafft.
Allerdings ist das alles durchaus Zeit- und Nervenaufaufreibend, weswegen ich beschlossen habe, mit ein paar anderen Dingen etwas langsamer zu machen.
Leider zählt dazu auch dieser Blog hier.
In den nächsten Wochen wird es hier also etwas ruhiger werden… aber ich verspreche Euch, dass Ihr dafür in ein paar Wochen mit tollen Bildern aus unserem neuen zu Hause belohnt werdet. ;o)
Der WochenGlückBlick ist mir so ans Herz gewachsen, dass ich versuchen werde, wenigstens sonntags ein paar Zeilen zu schreiben. 
So wie heute…
Ich wünsche Euch von ganzem Herzen eine tolle Woche!

Statt WochenGLückBlick…

Heute etwas anders als gewohnt…
Meine Woche war so unglaublich voll, seit Donnerstag bin ich praktisch nur noch zum Schlafen zu Hause gewesen. Da waren durchaus auch ein paar schöne Termine dabei, aber insgesamt war es einfach zu viel.
Jetzt freue ich mich morgen früh auf einen „freien“ Vormittag, an dem ich beginnen kann, meine Todo-Liste endlich zu leeren, statt nur immer mehr zu füllen.
Zudem bräuchte unser jetziges zu Hause auch etwas Aufmerksamkeit, vom neuen Haus ganz zu schweigen.
Die Tage vergehen gerade viel zu schnell und auch der Umzug rückt nun zeitlich in meinen Horizont.
Den heutigen Abend werdet Ihr auf den gewohnten WochenGlückBlick verzichten müssen. Denn ich muss ganz dringend Ordnung auf meinen Schreibtisch und in meinen Kopf bringen.
Dafür schicke ich Euch aber bunte Tulpengrüße und wünsche Euch trotzdem eine ganz tolle, kurze Woche!

Wenn Teenager rechnen…

Heute ein kleiner Schwank aus der Rubrik: Was man mit einem Teenager im Haus so alles erleben kann. ;o)
Mein Mann und ich haben unsere Tochter letztens darauf angesprochen, dass wir das Gefühl haben, dass sie deutlich zu wenig schlafe. Es ist zwar schon so, dass sie zwar grummelig, aber dennoch recht gut morgens um sechs aus den Federn kommt. Allerdings kommt es uns etwas spanisch vor, dass das Fräulein ab und an bis Mitternacht noch glücklich mit Licht in ihrem Bett die Nacht genießt.
Vor 22 Uhr schläft sie prinzipiell nicht.
Das Töchterlein war etwas empört und präsentierte uns dann folgende Rechnung:
(Die hat sie auch wirklich genau so an unsere Tafel geschrieben.)
Wir sollten einmal davon aus gehen, dass acht Stunden die Nacht angemessen wären. (Ich weiß nicht mal, ob das auch für Heranwachsende gilt. Aber in diesem Punkt war sie schon immer speziell: geschlafen hat sie noch nie sehr viel.)
Aber gut, angenommen acht Stunden pro Nacht wären auch für ihr Alter angemessen.
Wenn sie nun an den Schultagen um Mitternacht ins Bett gehen würde, wären das immer noch sechs Stunden pro nacht (denn um sechs bimmelt der Wecker).
Das gibt in der Summe 30 Stunden -> 5 Wochentage x 6 Stunden.
Wenn sie dafür aber an den Wochenenden bis Mittags (12 Uhr) schläft, sind das noch einmal 24 Stunden.
Das macht in der Summe 54.
Das sind gerade mal zwei Stunden weniger, als sie mit den vorgeschlagenen acht Stunden pro Nacht hätte.
Mein Mann und ich sahen uns verblüfft und verdattert an.
Eines muss man ihr lassen:

Argumentieren kann sie.
;o)

Verliebt in einen Spritzschutz

Ich sitze zur Zeit oft abends am Rechner und plane meine neue Küche. Das meiste steht jetzt, ich meine gedanklich. Aufgebaut ist sie noch lange nichts, da muss vorher erst noch der Installateur rumwerkeln.

Auf der Suche nach einem passenden Spritzschutz hinter der Spüle bin ich auf folgendes gestoßen:
Das ist eine Art Tapete, die wasserfest und hitzebeständig ist und bei „kitchenwalls“ in den Niederlanden bestellt werden kann. 
Ich habe mich sofort in das Muster verliebt!! Das wäre so schön zu meinen weißen Schränken und der dunklen Holzarbeitsplatte.
Allerdings gibt es einen Haken: Ich brauche nur ein kleines Stück in der Größe 50 x 70 cm.
Leider ist die kleinste Einheit, die sie verschicken 150 x 70 cm.
Gibt es hier vielleicht jemanden, dem das Muster ebenso gut gefällt und der Lust hat, sich mit mir das Stück zu teilen? Die Tapete klebt auf allen glatten Untergründen und ist sowohl für die Küche, als auch für das Bad geeignet.
Wer sich noch etwas genauer informieren möchte, der klickt einfach hier. (Und es steht auch alles auf Englisch da. Ihr braucht also nicht, wie ich, eure holländische Brieffreundin um eine Übersetzung bitten, um dann festzustellen, dass dies total unnötig war (Danke und liebe Grüße in die Niederlande!)).
Hat sonst noch jemand einen tollen Tipp für schöne Fliesen oder einen tollen Spritzschutz??

Putzen – Pflicht oder Kür?

Es kommt nicht allzu oft vor, aber hin und wieder wandle ich durch unsere Wohnung und fühle mich pudelwohl! Und warum? Weil ich fertig bin mit putzen und alles ordentlich, staubfrei und einladend aussieht.
Leider ist es in diesem Moment nur im unteren Stock so (das ist nämlich das für die Erwachsenen. Oben „hausen“ bei uns die Kinder).
Vergangene Woche habe ich bei Nanne von „einfachsoleben“ (es lohnt sich bei ihr mal reinzulesen) einen Post über die „Gedanken über das Putzen“ gelesen.
Und das hat mich dazu veranlasst, auch mal zu reflektieren, wie es denn so um meine Einstellung zum putzen bestellt ist.
Von Natur aus bin ich ein völliger Chaot und obwohl es bei uns oft recht passabel aussieht (für meine Verhältnisse) war es bis dahin durchaus ein langer und mühsamer Weg. Und am Ziel bin ich noch lange nicht.
Erst mal habe ich festgestellt, dass es vier unterschiedliche Arten des „DuchdasHauswirbeln“ gibt, die mir auch unterschiedlich viel Freude bereiten:
  • Das Ausmisten und Durchsortieren ist der Grundstein aller Ordnung. Egal wie viel ich geputzt und aufgeräumt habe… als wir noch zu viele Dinge hatten, wurde ich einfach nicht fertig und immer stand irgendwo etwas herum, dass keinen Platz hatte.
    Ich durchforste unsere Gegenstände immer und immer wieder. (Manch eine Bekannte verdrehte schon die Augen mit den Worten „Du mistest schon wieder?!“). Aber erstaunlicherweise finde ich jedes mal wieder Dinge, die ich nicht mehr brauche oder nicht mehr schön finde.
    Mit dem Ausmisten ist es wohl so, wie mit den anderen drei Aufgabenbereichen: Fertig ist man nie! Aber das macht mir gar nichts aus, denn eigentlich, ist es mir von allen Aufgaben inzwischen die Liebste. Ich muss gestehen, dass ich fast ein bißchen Süchtig danach bin. (Es ist so ein wahnsinnig tolles Gefühl, den unnützen Kram aus dem Haus zu schaffen!
  • Als nächstes kommt das Aufräumen. Hierbei werden alle Dinge wieder an ihren ursprünglichen Platz zurück gebracht. Vorraussetzung hierfür ist, dass alle Dinge ein zu Hause haben.
    Eine Hilfe hierfür ist bei uns das abendliche Würfeln (klick) und hin und wieder auch eine Runde „Super-Tidy“ (klick).
    Das mit dem Speedaufräumen klappt vor allem besonders gut, wenn sich kurzfristig Besuch angekündigt hat. Ich glaube, deswegen habe ich so gerne Gäste. ;o)
  • Dann das Putzen. Das kann man auch nur sinnvoll und zügig, wenn man zuvor ordentlich aufgeräumt hat. Ich glaube, deswegen putze ich nicht so gerne, weil das Aufräumen zuvor an manchen Tagen so viel Zeit kostet. Aber wenn halt viereinhalb Schlamper in einem Haus zusammen wohnen, ist da wirklich schnell mal Chaos.
    Aber heißt das jetzt, dass ich das Putzen nicht mag, oder das Aufräumen? Ich stelle nur immer wieder fest, wie schnell man mit Sauber machen durch ist, wenn man es regelmäßig tut. Da ist oft die Hürde anzufangen größer und zeitraubender, als das putzen selbst
    Also mit guter Musik oder einem spannenden Hörbuch, gibt es sicher schlimmere Dinge als das Putzen. (Trotzdem würde ich auch nicht „Nein!“ schreien, wenn mir jemand eine „Putzfrau schenken“ würde.)
  • „Tiefenreinigung“. Oh Schreck! Das mache ich wirklich gar nicht gerne. Ich bin ja, im Gegensatz zu so vielen anderen Menschen, ein Anti-Perfektionist. Es muss schnell gehen und ich möchte mit möglichst geringem Aufwand ein fantastisches Ergebnis erzielen.
    Mir liegt es gar nicht, Heizungen zu schrubben oder den Backofen von Grund auf zu reinigen. Oder gar, einen recht sauberen Fliesenspiegel auf Hochglanz zu polieren.
    Aber manche unliebsamen Aufgaben müssen hin und wieder einfach getan werden. Da komm auch ich leider nicht drumrum. Zum Glück ergänzen mein Mann und ich uns da optimal. Wenigstens einer in der Familie, der es mit der Sauberkeit genau nimmt. ;o)

Und was ist nun die Lösung für dieses vierfache Problem? Dranbleiben, regelmäßig. Und durchhalten. Ich habe gehört, dass Abwaschen ein fantastisches Achtsamkeitstraining sein soll.

Das werde ich mal ausprobieren.

In diesem Sinne: schwingt den Wischmopp, schrubbt die Fenster und lasst den Frühling ins Haus!!


WochenGlückBlick {03.05.2015}

Was, schon Mai? Wo rennt denn nur die Zeit hin??
Geht es nur mir so oder habt Ihr auch das Gefühl, dass doch eben erst Weihnachten war… ;o)

Auf jeden Fall soll es auch im Mai wieder jeden Sonntag einen WochenGlückBlick von mir geben.
Hier möchte ich ein paar kleine Glücksmomente festhalten und mit Euch teilen.
Was mich diese Woche besonders gefreut hat:

Ich durfte als Begleitmama mit dem Kindergarten zu den Wissenschaftstagen.
Hier unsere kleine, irre Wissenschaftlerin mit einer Schüssel Kunstschnee! Dieser stand die ganze Woche noch bei uns rum und wurde immer wieder angefasst und bestaunt.

Tolle Einfach-so-Post von Nanne von „einfachsoleben„. Vielen lieben Dank!!
(Und da wir beide der festen Überzeugung sind, dass Bücher auf die Reise geschickt werden müssen, wird dieses hier auch bald in ein neues zu Hause einziehen dürfen.)
Auch beim Hausumbau geht es voran. Ich mag die gemeinsamen Tage auf der Baustelle. Und hier gab es tolle Funken – fast wie eine riesige Wunderkerze! Der Wahnsinn!!

Meine Tochter war kaum davon zu überzeugen, dass diese Tulpe keine Kunstblume ist. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass die Natur diese „Kunstblume“ gemacht hat.
Heute waren wir bei der Taufe unserer jüngsten Nichte. Vielen Dank für diesen schönen Mittag.
Es gab fantastisches Essen. Hier meine Fischvariationen, der Lachs war der absolute Hammer!!

Und ich muss sagen, dass meine Schwägerin eine echte Künstlerin ist. Die Taufkerze hat sie komplett selbst gemacht. Da kann ich nur staunend davor stehen.
Das mag vielleicht manch einem suspekt erscheinen, aber ich freue mich riesig über das Wetter! ;o)
(Warum ich Regen so mag? Hier klicken.)
Also, lasst die Köpfe nicht hängen. Der Frühling wird auch wieder sonnig! Versprochen!!
Und bis dahin genießt doch mal das frische Nass. ;o)