WirbelDienstag: SonntagsSession (wie ich organisiert bleibe oder es zumindest versuche)

Es ist nicht immer einfach bei allem auf dem Laufenden zu sein. Mit drei Kindern, Studium und dem restlichen normalen Wahnsinn kommt da einiges an Terminen und Co zusammen.
Um mir das Leben etwas zu erleichtern, habe ich vor einiger Zeit begonnen, mich sonntags mit mir selbst zu verabreden.
Wenn die Kinder alle im Bett sind und das größte Chaos beseitigt ist, setzt ich mich an meinen Schreibtisch für die „Sonntags-Session“.
Ich habe mir zu Beginn des Jahres einen Plan erstellt mit all den Dingen darauf, die ich regelmäßig erledigen möchte und sollte. Diesen Plan habe ich ausgedruckt ,laminiert und in mein „Sonntags-Fach“ gelegt.

Diese Ablage steht auf meinem Schreibtisch, zusammen mit meiner Liste. Und hier hinein kommt alles, was die Woche über an Papierkram anfällt: Rechnungen, die bezahlt werden wollen, Elternbriefe aus der Schule, irgendwelche Formulare, Einladungen,…
Das allermeiste hat nämlich ein paar Tage Zeit, bis es erledigt sein muss. Und so sammle ich die Woche über und gehe dann an einem Abend durch den ganzen Stapel. Aber dazu gleich mehr.

Das ist mein Sonntagsplan, so wie ich ihn mir ausgedruckt habe. Ich möchte nun kurz auf die einzelnen Punkte eingehen, denn nicht alles ist selbsterklärend:
  • Wochentermine besprechen
    Ich schaue mit meinem Mann zusammen die Termine der kommenden Woche durch. So können wir uns direkt absprechen, wer zum Beispiel wann welches Kind wo abholt, wer wann das Auto braucht,… 
  • Wochenplan machen
    Alle Termine trage ich dann in unseren Wochenplan ein. (Wie genau dieser aussieht, verrate ich Euch am Donnerstag.)
  • Familientag planen
    Sonntag ist Familientag. Das heißt, dass wir entweder zusammen einen Ausflug machen oder sonst irgendwie gemütlich Zeit miteinander verbringen. Da ich hier die aktivste bin, bin ich auch dafür zuständig, mir was Feines für den Sonntag zu überlegen.
  • Paarzeit planen
    Immer Mittwochs versuchen auch mein Mann und ich bewusst Zeit miteinander zu verbringen. Was wir machen, entscheiden wir abwechselnd. Also in jeder zweiten Woche bin ich dran.
  • ToDos einfügen
    Anschließend gehe ich meine ToDo Liste durch und trage einige Punkte auch in unseren Wochenplan ein. So kann ich Lücken sinnvoll füllen oder Fahrten mit dem Auto mit diversen Erledigungen kombinieren.
  • Geburtstage einfügen
    Ein Blick auf den Geburtstagskalender. Spricht wohl für sich.
  • Müll einfügen
    Da es mich stört, wenn alle unsere Mülltermine im laufenden Kalender eingetragen sind (der ist eh schon so voll!) bin ich dazu übergegangen nur die aktuell anstehenden Mülltermine in unseren Wochenplan einzutragen.
  • Essensplan fertig
    Ein kurzer Check, ob unser Essensplan fertig ist. Mehr dazu hier (->klick).
  • Einkaufsliste schreiben
  • Essen Joni bestellen
    Unser Sohn ißt drei mal in der Woche in der Schule. Das Essen hierfür können wir über das Internet vorbestellen. Meistens macht er das alleine, aber zur Sicherheit schaue ich noch mal nach. Nicht das das arme Kind dann ohne Essen in der Mittagspause steht. (Der wächst gerade und hat immer so einen Bärenhunger!)
  • Dealer checken (eigentlich Diler, aber ich fand es lustiger so)
    Eben dieser hungrige Sohn ist seit den Sommerferien auf einer Gemeinschaftsschule, die ein etwas anderes Konzept hat, wie die uns bekannten Schulformen.
    Diler ist eine Plattform im Netz, auf der Gespräche zwischen meinem Sohn und seinem Coach dokumentiert werden. So bin ich immer auf dem Laufenden.
Bis dahin war es schon eine Menge Zeug. Aber lasst Euch nicht abschrecken, denn vieles davon dauert nur zwei Minuten!!
Und außerdem kommen wir jetzt langsam zum Schönen Teil des Abends:
  • Fotos vom Handy laden
    Während ich die nächsten beiden Punkte erledige, lade ich im Hintergrund schon mal alle Fotos von meinem Handy und lösche sie dort auch direkt im Anschluss.
  • Inbox Zero
    Ich versuche die Inbox meiner Mails möglichst leer zu halten. Alles was bisher noch nicht bearbeitet oder beantwortet wurde, wird nun erledigt. 
    Oder eben einfach nur gelöscht. Mehr dazu gibt es hier (->klick).
  • Postfach Zero
    Oben habe ich Euch ja schon mein Papierpostfach gezeigt. Nun also geht es dem Papierstapel an den Kragen. Entweder erledigen, zerreissen oder abheften. Ich versuche möglichst nichts übrig zu lassen. Und Dinge, die ich beim besten Willen noch nicht erledigen kann kommen in eine Klarsichthülle zurück in das Sonntag-Fach. Zur späteren Bearbeitung.
  • WochenGlückBlick
    Endlich! Aus den Fotos meiner Woche suche ich einige schöne heraus und schreibe den WochenGlückBlick. Das ist definitiv keine Pflicht, sondern die Kür. ;o)
  • Woche in Jahrbuch
    Ich liebe Fotobücher!! Und meine Jahrbücher ganz besonders. Auch dieser Punkt ist recht komplex und verdient einen eigenen Post. Kommt gleich auf die Liste für nächste Woche.
  • Lächeln!
Ich gebe zu, dass das Ganze nicht in 30 Minuten erledigt ist. Das ist schon Abendfüllend. Aber diese Zeit ist es mir definitiv wert! Ich vergesse weniger und habe auch das Gefühl, dass ich mehr erledigt bekomme. So hole ich die Zeit locker wieder raus! 
Und es ist so ein gutes Gefühl, einen Überblick zu haben, von dem, was mich in den kommenden Tagen erwarten wird, ohne böse Überraschungen. Das Leben bietet so schon genug spontane Abwechslung. Versprochen!

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