WirbelDienstag: Rezeptsammlung

Vor einiger Zeit ging es meinen zahllosen Kochbüchern an den Kragen. Viele von denen standen unbenutzt im Regal, aus einigen kochte ich immer nur ein und dasselbe Rezept, andere waren unglaublich kompliziert mit 17 Zutaten, die man alle garantiert nicht im Haus hatte,…
Und so habe ich meine Kochbücher auf meine absoluten Lieblinge reduziert. Jetzt besitze ich noch drei Kochbücher!! Und die habe ich auch wirklich regelmäßig im Gebrauch. 
(O.K., das „Ein Fest im Grünen“ wird weniger zum Kochen, als zum drin Blättern und sich freuen benutzt, aber damit hat es sich auch einen kostbaren Platz in meinem minimalistischen KochbuchRegal erkämpft!).
Natürlich war die Frage, was machen mit den aussortierten Büchern? Und den ganzen Zetteln der Rezepte, die ich irgendwann mal irgendwo abgeschrieben habe??
Und wie ist es mit den Köstlichkeiten, deren Anleitung ich im Internet entdecke (auf Chefkoch, Blogs,…) ?
Meine Lösung ist dieser weiße Steckschnellhefter. Hier hinein kommen alle Rezepte, die ich aus Zeitschriften rupfe, mir aus dem Netz ausdrucke, die auf Schmierzettelchen verewigt sind,…
Und wenn sie Glück haben, werden diese dann auch ausprobiert, nachgekocht und der Familie zur Verkostung vorgesetzt.

Und die Rezepte, die das harte Urteil meiner Familie überstanden haben, die ich gerne auch mal wieder nachkochen möchte, die bekommen einen Ehren-Platz in meinem Rezept-Ordner.
Hier drin stehen alle unsere Lieblingsrezepte, auch die, die ich schon in und auswendig kann. So ist es mit der Zeit auch den Kindern möglich, unsere Lieblingsspeisen nachzukochen.
Dieser kleine, dicke A5 Ordner ist in vier Rubriken Unterteilt:
  • Salzig (Hauptmahlzeiten, salziges Gebäck, Salate, Suppen,…)
  • Süß (Kuchen und süßes Gebäck aller Art)
  • Brot und Brötchen
  • Sonstiges (Knete, selbstgemachter Joghurt, Holunderblütensirup,…)
Ich habe es also nicht allzu kompliziert gemacht. Und diese Unterteilung genügt mir auch. 
Jedes Rezept wird abgeschrieben, und zwar nur mit den allernötigsten Informationen, und dann in eine Klarsichthülle gesteckt und eingeheftet.
So habe ich mir mit der Zeit ein wahres Schatzkästchen der Küche geschaffen. Ein Meisterwerk der Kochkunst (jedenfalls meiner kleinen Familie), in dem alles zu finden ist, was wir gerne essen. Keine Enttäuschungen und nichts allzu Kompliziertes und vor allem auch kein Gesuche mehr im Zettelwirrwarr.
Es macht Spass, durch den Ordner zu Blättern und er ist eine große Hilfe beim Füllen unseres wöchentlichen Speiseplans (dazu mehr am WirbelDonnerstag).
In diesem Sinn, kocht heute was Leckeres und Guten Appetit!

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