Mr. Hill is ill

Falls Ihr Euch über den Titel wundert… Hill war mein Mädchenname und meine Mutter erzählt mir immer wieder, dass dies ihr erster englischer Satz war, den sie gelernt hat.

Nun ist leider nicht Mr. Hill krank, sondern Mrs. Hill.
Dieser Dezember scheint gesundheitlich gerade nicht mein bester zu sein.
Ich liege schon zum zweiten mal Flach und dieses mal ganz fies mit Fieber und Matsche-Birne.
Da ich mir vorhin was eingeworfen habe, nutze ich die paar klaren Minuten dafür, ein paar Zeilen zu schreiben, bevor ich gleich wieder schlafen gehe. (Erstaunlich, wie viel man schlafen kann, wenn man krank ist!)
Schwierig mit dem krank sein ist es nur, wenn man Mutter ist.
Zum Glück sind meine Kinder doch schon so groß, dass sie mich für viele Dinge nicht mehr brauchen und ich ihnen sogar die ein oder andere Aufgabe übertragen kann.

Man muss sich aber auch fast ein bißchen auf das krank sein einlassen können. Ich bin kein Mensch, der gern den ganzen Tag im Bett liegt, dafür bin ich nicht gemacht… vor allem dann nicht, wenn es tausend andere Dinge zu tun gäbe (und wer hat das nicht in der Woche vor Weihnachten!), sich Wäschestapel türmen und achtzehn Termine im Kalender stehen…
Aber wenn man sich drauf einlässt, alle Termine abgesagt oder verschoben hat, die Verantwortung abgegeben ist, wenn man sich erlaubt, einfach nur krank zu sein, erst dann kann man sich entspannen und genesen.
Das heißt für mich, ganz viel schlafen, Hörbuch hören, Tee trinken und dösen. Die Gedanken schweifen lassen, vom Bett aus, der Familie beim Abendessen zu lauschen und in aller Ruhe den Kater zu kraulen.

Ich wünsche Euch ein fantastisches Immunsystem und ein gesundes restliches Jahr!

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