Fröschlein

Wisst Ihr warum heute ein ganz besonderer Tag für mich ist? (Mal abgesehen davon, dass meine „kleine“ Blogpause nun wirklich zu Ende ist…)


Ich bin ein echtes Seekind, eine Wasserratte, eine leidenschaftliche Schwimmerin, eine Planschtrine. Ich liebe Wasser, egal ob von oben oder von unten und im Sommer gibt es für mich kaum etwas Schöneres, als den ganzen Tag am und im Wasser zu verbummeln.


Wenn es da nicht einen klitzekleinen Haken gäbe…
Seit nun fast 13 Jahren gehe ich immer noch gerne an Orte, an denen es nass ist. Nur ist der Unterschied, dass ich seit 13 Jahren ununterbochen immer mindestens ein kleines Nichtschwimmerchen dabei habe. Das bedeutet unzählige Vormittage im pisswarmen Babyplanschbecken, in Wassertiefen, die einem bis maximal zum Popo reichen (und ich bin wirklich kein Riese!) und schwimmen kann man selten mehr als zwei ordentlichen Züge Brust, geschweige denn Kraul, am Stück.


Aber liebe Leute, heute bricht für mich ein neues Zeitalter an! Die Freiheit klopft schon an die Türe, hört ihr es?


Denn heute hat das kleinste Töchterlein schwimmen gelernt!!
Hier der Beweis:


Für alle, die keinen kleinen Kinder mehr haben, oder eben noch keine. Dies ist ein Froschabzeichen. Die Vorstufe zum wohl bekannten Seepferdchen.
Diesen heiß begehrten Frosch bekommt man nur, wenn man das erste mal 10 Meter am Stück ohne fremde Hilfe oder Hilfsmittel geschwommen ist.
Und TADA: Auch das letzte Kind hat diese Strecke gemeistert.. (Herzerwärmend, wie stolz das Zwerglein auf seine vollbrachte Leistung war (zurecht!)).

Und nun sitze ich hier und träume…
  • von einem Sommerferientag im Freibad, mit einem Buch in der Hand. Der Unterschied zu den Jahren davor (da hatte ich auch oft ein Buch dabei): Mein Blick ist auf das Buch gerichtet und nicht damit beschäftigt, verzweifelt zwei Nichtschmimmer plus ein zusätzliches Kind im völlig überfüllten Kinderbecken im Auge zu behalten.
  • davon, mich am Kinderbeckenrand  zu unterhalten, ohne nach einem halben Satz panisch feststellen zu müssen, dass von einem Kind nur noch die Mütze an der Oberfläche schwimmt, der Rest im 30cm tiefen Wasser untergegluggert ist.
  • Oder einfach schnell auf die Toilette gehen zu können, alleine! Denn sonst hat man entweder die ganze Bande mitgenommen oder 34 mal vorher betont, dass sie auf jeden Fall hier auf der Decke warten sollen, bis Mami in zwei Minuten wieder da ist.


An dieser Stelle möchte ich betonen, dass ich es auch liebe, mit meinen Kindern im Wasser zu planschen. Sogar sehr!
Aber man möge mir verzeihen, dass ich glaube, dass ein paar zügig geschwommene Bahnen und etwas weniger Verantwortung beim Badbesuch durchaus zu meinem Wohlbefinden beitragen können.
Getobt werden kann ja trotzdem noch, wahrscheinlich sogar besser!!


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1 Kommentar

  1. Na dann, herzlichen Glückwunsch dem "FroschKind", quak, quak! 😉
    Ich kann dich sooooo gut verstehen. Ich hatte zwar nur einen, aber es war tatsächlich erholsam (im Schwimmbad).
    Liebe Grüße aus SH,
    Co

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