Gebirge

Nein, ich war nicht wandern in den Bergen… sondern ich verrate Euch heute mein absolutes Lieblings-Kuchenrezept. Meine liebe Nachbarin hatte diese „Buchteln“ mal zu einem Fest mitgebracht und wir waren alle total begeistert! Zum Glück hat sie mir das Rezept verraten und ich habe es inzwischen so oft nachgebacken, dass ich es schon auswendig kann. ;o)


„Gebirge“ haben es meine Kinder getauft, da ich ja zur Fraktion der Nichtsoganzexakten-Backkünstlerinnen gehöre und die einzelnen Schnecken immer ganz unterschiedlich aufgehen.
Hier also das Rezept:





Gebirge


75g geschmolzene Butter
1/4l warme Milch
75g Zucker
1P Vanillie-Zucker
2 Eigelb
1 Würfel Hefe


Dies alles miteinander gut verrühren.


500g Mehl
1Pr. Salz


Dazu das Mehl und das Salz geben und alles gut miteinander verkneten.
Der Teig ist dann noch ziemlich klebrig, aber das darf so sein.
Gut abdecken und warten, ein Stündchen sicher. (Mit den Gehzeiten nehme ich es nicht so genau. So, wie es gerade in meinen Tag passt… Gefühlssache.) Und sich dann über das Hefewunder freuen. Ich finde es jedes mal wieder erstaunlich, was dieser kleine, braune Würfel für Zauberkräfte hat.



Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche groß ausrollen und ihn dann zu einer langen Schlange wieder aufrollen. (Und ihr habt nichts überlesen, da kommt keine Füllung rein. Dürft ihr aber natürlich gerne probieren und mir dann berichten).





In ca. 1cm dicke Scheiben schneiden und in eine gebutterte Auflaufform legen. Gerne ein bißchen Platz zwischen den Schnecken lassen, denn die gehen ja noch weiter auf.



80g Butter schmelzen und die Schnecken üppig damit einpinseln. Dann noch brauner Zucker und Mandelblättchen oben drauf. Fertig.

An dieser Stelle darf man das ganze gerne noch mal ein halbes Stündchen abgedeckt gehen lassen, geht aber auch ohne, wenn es mal schnell gehen muss.

Den Ofen auf 175° Umluft vorheizen und das Gebirge dann für 20-25 Minuten in den Ofen schieben.
(Zur Sicherheit nach dieser Zeit einmal mit dem Holzstäbchen reinpieksen).





Nach dieser Zeit duftet das ganze Haus herrlich nach Hefegebäck und aus allen Zimmern strömen die Familienmitglieder gierig in die Küche. 
Jetzt nur noch liebe Menschen einladen, Kaba und Milch auf den Tisch stellen und genießen.

Schmeckt warm am allerbesten!!

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