Geschenkte Zeit

Da saßen wir nun, meine Thermoskanne und ich. Alleine…



Heute mittag hätte ich zwei Veranstaltungen an der Uni gehabt. Doch beide sind krankheitsbedingt ausgefallen.
(Da ich meine Mails nicht mehr gecheckt habe, ging das leider völlig an mir vorüber.)
Pech.
Gut.
Was nun.
Ich könnte mich ärgern. (Immerhin bin ich über eine Stunde unterwegs. Einen Weg.)
Aber nein, Welt. Du kriegst mich heute nicht unter!


Ich sehe es anders. Diese Zeit wurde mir geschenkt…
Zeit, die ich sonst zu Hause mit putzen oder Wäsche waschen verbracht hätte. Hier hingegen bin ich verdammt zum Nichts tun.
Herrlich!


Da es so wundervoll regnet und ich Zug fahren liebe, kann gerade nichts meine Stimmung trüben.
Also warte ich auf die Bahn. 45 Minuten lang. 
Lese Blogs, in aller Ruhe.
Zack. Geht mein Handy aus, Akku leer. Und kein Buch dabei.
O.K., warte ich einfach so und träume vor mich hin.
Immer noch herrlich!


Um dann festzustellen, dass ich den Fahrplan falsch gelesen habe und mein Zug nur am Samstag fährt und der, in dem ich sitze nicht in unserem schönen Dorf hält.


Hey, Welt! Das ist nicht fair!! Ich gebe mir hier allergrößte Mühe optimistisch zu sein.
Willst du mich auf die Probe stellen??

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