Tada: GLÜCKBLICK!!

Hallo Ihr lieben,

endlich melde ich mich mal wieder. Und zwar mit einer spannenden Ankündigung.

Ich hatte Lust auf einen Neuanfang und hier ist er:

Ab sofort könnt Ihr auf glückblick.de wieder mit mir auf eine Reise durch unseren Alltag gehen.
Ich dachte mir zuerst, ich schreibe nun „professioneller, also weniger persönlich und mit mehr Nutzen und echtem Inhalt für Euch…
Doch ich muss sagen: Das kann ich einfach nicht und das bin ich auch nicht.
Also dürft Ihr Euch wieder freuen auf kleine Einblicke in unseren Alltagswahnsinn.

Und vielleicht schaffe ich es ja auch, Euch die ein oder andere Idee mitzugeben, wie ihr das Glück nicht aus dem Augen verliert…

Ich freu mich auf Euch!!

Marion ❤️

Zeit schenken

Ich hatte ja geschrieben, dass ich Euch noch kurz von meinen tollen und wundervollen Geschenken erzählen wollte.
Denn diese hatten eines gemeinsam, nämlich:

Zeit.
Zeit mit meinen Lieblingsmenschen.
Und Zeit für Dinge, die ich liebe!

Und das macht mich so unglaublich glücklich! Und Dankbar!!
Erlebnisse sind so viel kostbarer, als es ein Buch oder Schmuckstück jemals sein könnte.

Ob das ein gemeinsames Konzert ist, eine Radtour (mit Cafébesuch), Karten für ein Theater, eine Wanderung, ein Töpferkurs,…
Keine „Stehrumchen und Staubeinchen“, sondern wirklich wertvolle Dinge.

DANKE!!
Danke an all die Schenker, die sich wirklich Gedanken gemacht haben, worüber ich mich freuen könnte.

Zeit zu verschenken und noch schöner, diese geschenkt zu bekommen ist herrlich…

Und so hab ich nun ganz verteilt im Kalender lauter kleine Glücksmomente, auf die ich mich freuen darf!!

Oblivisci omnia

Na, gibt es hier irgendjemanden, der weiß, was das heißt?? Ich hätte es ohne fremde Hilfe auch nicht herausbekommen.
Es heißt: Alles vergessen.

Denn das dachte ich mir, als ich heute morgen in einer Doppelstunde Latein saß, nach über 20 Jahren.
Ein wenig hat es mir schon davor gegraut, denn kein Fach habe ich jemals so verabscheut, wie Latein. Mit ach und krach habe ich es damals mit einer vier in der elften Klasse abgewählt und hab ein riesiges Fest gefeiert, dass ich nie wieder konjugieren und ACI Konstruktionen lösen müsste…

Tja und dann kommt es doch manchmal anders als man denkt.

Also heute morgen, 9. Klasse, Doppelstunde Latein (zum Glück blieb uns das wenigstens erspart damals).
Ich dachte, ich weiß nichts mehr, gar nichts.
Aber die ein oder andere Vokabel war dann doch noch da… und je weiter die Stunde voran Schritt, desto vertrauter wurde mir das Ganze. Ich könnte jetzt nicht behaupten auch nur einen einzigen Satz des heutige Morgens selbstständig übersetzt zu haben.
Aber es hat mir riesig Spaß gemacht mich selbst dabei zu beobachten, wie ein schon lang verschüttetes Areal meines Gehirns plötzlich wieder zum Leben erweckt wurde.
Ja, da sind tief vergraben wirklich noch Begriffe da, von denen ich nie gedacht hätte, sie noch zu können.

Diese kleine Geschichte wollte ich einfach mit Euch teilen, weil sie mir bewusst gemacht hat, welch absolut erstaunliches Organ unser Gehirn doch ist. So komplex und so faszinierend.

Und vielleicht hat es mich auch ein bißchen wach gerüttelt, dass ich dieses Wunderding doch wieder öfter gebrauchen und auch fordern könnte. Denn Lernen ist so etwas herrliches!!
Nicht daß letztlich das Gehirn bei Nicht-Gebrauch genau so abbaut, wie ein ungenutzter Muskel.

Wär doch jammerschade!!
Also, wie wäre es mit ein bißchen Denksport??

Geburtstagsliebe

Ist es komisch, wenn Erwachsene sich auch noch auf ihren Geburtstag freuen??

Irgendwie kann ich es nicht verstehen, wenn Menschen nicht gerne Geburtstag feiern, oder ein großes Geheimnis daraus machen. Was ist denn daran schlimm? Gibt es da gewisse Parallelen zum Eigenlob, wenn man sich auf seinen Geburtstag freut und dies auch kund tut??

Hier sind acht fantastische Gründe, warum Geburtstage (also in diesem Fall der eigene) einfach nur wundervoll sind:

  • Jeder Geburtstag fühlt sich an wie Silvester. Ein Lebensjahr geht zu Ende und man darf ein neues Begrüßen. Für alle die Neuanfänge so sehr lieben wie ich, eine tolle Gelegenheit.
  • Man kann so unglaublich dankbar sein, dass man nun die nächsthöhere Zahl sein eigen nennen darf. Und daran ist nichts peinlich oder unangenehm. Viel mehr sollten wir uns darüber freuen, denn es gibt Menschen, die hätten alles gegeben, hätten sie so alt werden dürfen.
  • Mit der Lebenserfahrung ist es doch so: Je mehr man davon hat, desto reicher ist man! Denn auch aus seinen Fehlern, aus den schlechten Zeiten und den unangenehmen Momenten lernt man einiges, vielleicht sogar mehr, als von den geglückten Dingen. Und mehr Lebenserfahrung bringt (jedenfalls mir) deutlich mehr Gelassenheit. Und Gelassenheit hängt eng mit Zufriedenheit zusammen. Und ist das nicht sehr erstrebenswert.
  • Menschen, die mir sehr am Herzen liegen, denken an diesem Tag besonders an mich. Und das ist das allerschönste Geschenk!!
  • Manchmal sind auch Freunde dabei, mit denen man schon viel zu lange keinen Kontakt mehr hatte. Und das ist doch eine hervorragende Gelegenheit solche Beziehungen wieder aufleben zu lassen.
  • Gebrutstagspost!! (Sogar richtig echte, von Hand geschrieben, auf Papier…)
  • OK, Geschenke… ich gebe zu, ich bekomme auch gerne Geschenke!! (Wer nicht?) Und ganz besonders, wenn es so tolle sind, wie dieses Jahr (dazu morgen mehr).
  • Ein richtig schönes Geburtstagsfest. Mit tollen Menschen, leckerem Essen und vor allem viel zu lachen. So fängt das neue Jahr doch perfekt an!
  • Sich ehrlich zu fragen: Was möchte ich heute! Lieblingsessen aussuchen, den Tisch mal nicht abräumen, ausschlafen, in der Mittagspause ein Buch lesen…
Doch der letzte Punkt bringt mich etwas ins Grübeln… warum braucht es denn dafür eigentlich den Geburtstag? Sollten wir es nicht viel eher wie bei „Alice im Wunderland“ machen und unsere „Nicht-Geburtstage“ feiern??
Dann wären alle Tage irgendwie schöner und wir würden uns viel öfter unsere Wünsche erfüllen und auf unsere Bedürfnisse hören.
Deswegen ist dies hier ist also nur für Dich:

Frühlingsferien zu Hause

Vorgestern habe ich einen wundervollen Tag mit meiner erweiterten Familie am Bodensee verbracht.

Ein Tag voller Sonne, voller Lachen mit viel Zeit zum Quatschen und aufs Wasser schauen. Die Kinder haben am und später dann auch im Wasser geplanscht (jedenfalls so lange, bis unsere Jüngste im doch noch recht kühlen Nass lag) und es gab ein herrliches Gematsche. Minimuscheln wurden gesammelt und Steine übers Wasser geflippt… alle waren zufrieden. Kein Stress, keine Termine, keine Hektik. Herrlich!!
Dort fragte mich dann meine Fast-Schwägerin denn, was mit meinem Blog sei. Ob ich wieder schreiben würde… Ui, was hat sie da nur angesprochen. Denn: Ja, ich möchte unbedingt schreiben, doch der Alltag kommt so oft dazwischen und es bleibt allein bei der Vorfreude auf das Schreiben und vielen guten Ideen und Vorsätzen.
Ich fragte Sie, ob sie sich denn etwas wünschen möchte. Und das tat sie:
Osterferien zu Hause oder was mache ich mit den freien Frühlingstagen?
So sitze ich nun hier und möchte mit Euch meine Ideensammlung teilen, für all die großartigen Dinge, die im Frühling einfach am allermeisten Spass machen:
  • Endlich wieder draußen Essen. Egal ob auf dem Balkon, der Terasse oder beim Picknick. Draußen schmeckt es einfach drei mal so gut!
  • Und eigentlich könnt Ihr die Picknickdecke gleich ausgepackt lassen, denn an den ersten richtig warmen Tagen kann man so gut wie alles nach draußen verlegen: Lesen, Kartenspiele, Hausaufgaben, Kartoffeln schälen… ungeahnte Möglichkeiten. ;o)
  • Zieht alle Betten ab, legt einen Waschtag ein und trocknet das Bettzeug auf der Wäscheleine in der Sonne! Wenn man dann frisch geduscht abends in so ein frischgelüftetes, sonnendurchflutetes Kuschelbett kriecht, einen ganz tiefen Schnupper-Atemzug nimmt, dann ist die Entspannung perfekt!
  • Macht einen Ausflug zum Wochenmarkt, jetzt gibt es wieder die allerersten frischen, leckeren Salate. Und alle Spargelfans dürfen sich ebenfalls freuen.
  • Nutzt den Wind! Denn nicht nur im Herbst kann man gut Drachen steigen lassen.
  • Ladet Eure liebsten Freunde ein und eröffnet die Grillsaison. Jeder macht einen leckeren Salat, ein paar Würstchen, Grillkäse, Steaks. Ketchup und Baguette auf den Tisch und fertig ist das perfekte kulinarische Freiluftessen.
  • Holt die Osterdeko raus! Schneidet Zweige und lasst auch in Euer zu Hause den Frühling einziehen! 
  • Macht Pfannkuchen ohne Ende, denn dafür braucht ihr viele Eier. Und die werden natürlich nicht aufgeschlagen, sondern ausgepustet! Und hinterher bemalt. 
  • Und natürlich dürfen auch die hartgekochten Eier ein Farbbad nehmen! 
  • Stellt Euch morgens, ganz früh, ans offene Fenster, schließt die Augen und lauscht mal. Wie viele Vögel nun schon wieder morgens aus voller Kehle zwitschern??
  • Und wie sieht es aus mit einem Frühjahrsputz? Der muss ja nicht gleich zwei Wochen lang dauern. Aber es fühlt sich so gut an, die ganze Wohnung durchzuwirblen. Also Fenster auf, Staub raus, Sonne rein!!
  • Zu guter letzt: genießt die wenigen Wochen, in denen man auf Handschuhe und Schal verzichten kann, und in denen man noch keinen Sonnenhut und eine dicke Schicht Sonnencreme braucht. (Alle die kleien Kinder haben, werden dies besonders zu schätzen wissen). Ich bin dann einfach „wohltemperiert“.
Ich mag den Frühling einfach gern! Ich bin mir auch absolut nicht sicher, ob er nicht sogar noch ein bißchen schöner ist, als der Herbst??
Habt Ihr denn auch noch Ideen? Teilt doch euren Ideenschatz mit mir, ich würde mich freuen!!
Und jetzt, ab nach draußen, die Nase in den Wind stecken, die Augen schließen und die Sonnenstrahlen genießen!!!

Verwirrung am Morgen

Ich möchte ja mal behaupten, dass es einige Dinge gibt, die ich recht gut kann… was aber definitiv nicht dazu gehört ist „Multitasking“!

So entstand um 6:54 Uhr am letzten Schultag vor den Ferien folgendes Bild:

Meine Tochter fand nämlich zu ihrem großen Entsetzen in ihrem Müsli zwischen Haferflocken und Bananenscheiben auch zwei Karotten-Endstücke!
Mama!! Wie kannst Du nur!!
Das kommt davon, wenn man mehrere Dinge gleichzeitig macht:
1. das Frühstück für das jüngste Kind richten.
2. Vesper für alle schnippeln.
3. In Gedanken schon den restlichen Tag im Kopf…
Und so passiert es dann, dass man die Müslischüssel der Tochter und den Biomüll verwechselt.
Tja…
Was lerne ich daraus? Ich sollte mir meiner Schwäche wieder bewusster werden und immer nur ein Ding gleichzeitig tun. Konzentriert. Fokussiert. (Wie war das gleich mit der „Achtsamkeit“?)
Oder ich lass mir von der großen Tochter mal Nachhilfestunden geben, denn die kann ohne Probleme bei Netflix eine Serie schauen, mir ihren Freundinnen per SnapChat kommunizieren und gleichzeitig noch einen Englischaufsatz schreiben. Beeindruckend… ;o)

Herbst-Traum-Tag

Der November wird ja nicht gerade oft als Lieblingsmonat gekürt, um so mehr hat er uns mit einem grandiosen Start überrascht!
Der beste aller Männer und ich hatten beide frei, die Kinder waren bis zum Nachmittag alle beschäftigt und so war schnell klar, diesen Tag wollen wir für uns nutzen. Eigentlich war auch Sonne angekündigt, doch von dieser war am Morgen vor lauter dicker Nebelbrühe weit und breit nichts zu sehen.
Doch so schnell gaben wir nicht auf und brausten zum nächsten Berg, in der Hoffnung den Nebel hinter und unter uns zu lassen und über uns den blauen Himmel zu sehen.
Und was soll ich sagen,… die Bilder sprechen wohl für sich!!
Doch nicht nur das Nebelmeer war unglaublich schön, sondern auch der Wald mit seinem raschelnden Laub und den vielen, warmen Farben.

Der Blick in Richtung Himmel war traumhaft,… und fast hätten wir vergessen und verpasst, was der Wald im Herbst noch so alles zu bieten hat.

Die Sonne schien warm und ein leichter Wind ließ immer wieder Blätter durch die Luft tanzen.
Es war fast zu schön, um real zu sein… 
Nicht umsonst ist der Herbst meine liebste Jahreszeit!

So schön kann „Paarzeit“ sein. (Und wie gut, dass der Mann auch noch so wundervolle Fotos gemacht hat,… Danke!)
Und gerade als wir wieder ins Auto steigen wollten, hat die Natur uns noch dieses Geschenk gemacht: zwei Marienkäfer, die optisch völlig verschieden unsere Hände mit ihren Beinchen gekitzelt haben.

In diesem Sinne wünsch ich Euch einen wundervollen November!!
Genießt den Herbst…

Neues Schuljahr – neues Glück!

Es ist so weit!! Heute – also genau jetzt!

Ich sitze ALLEINE in unserer Wohnung. Der Mann ist Arbeiten, die drei Kinder haben heute morgen froh gelaunt das Haus in Richtung Schule verlassen…

Der erste Schultag ist für die ganze Familie etwas Besonderes. Einerseits mit einem Tränchen im Auge, da die Sommerferien ja doch wieder viel zu schnell vergangen sind. Aber auch mit einem Lächeln im Gesicht, da man endlich alle Freunde wieder sieht, die Schule vielleicht sogar ein klitzekleine kleines bißchen vermisst hat.
Ich freue mich darauf, dass hier wieder mehr Struktur Einzug erhält. Lustigerweise genau das, was ich kurz vor dem Ferien immer am meisten verfluchte. Es ist schön in den Ferien, in den Tag hinein zu leben, der Terminkalender ist leer, die Tage sind faul und spontan…
Allerdings heißt das auch, die Kinder sind deutlich länger wach (inzwischen sogar länger, als ich!) und ich vermisse die ruhigen Abende. Und auch drei geregelte Mahlzeiten tun nicht nur mir gut. Durch diverse Verpflichtungen, Hobbies und ähnliches kommt jetzt auch gar nicht erst die Gefahr von Langeweile auf. Denn in diesem Sommer waren wir wirklich viel unverplant zu Hause… Wenn man unsere Jüngste frägt, dann könnten die Tage gerne immer voller Ausflüge, Übernachtungsbesuchen und Kletterpartien sein. Auch wenn ich finde, dass die Sommerferien da sind, um mal richtig öde Langeweile zu zelebrieren. Aber über das Thema, ob Langeweile nun etwas schönes oder doofes ist, da gehen bei uns die Meinungen doch recht weit auseinander.

So sitze ich nun hier und genieße die Ruhe. (Eine Minute in Stille, ohne Unterbrechung, mit geschlossenen Augen und einem Grinsen im Gesicht.)
Denn auch für mich wird sich ab morgen einiges ändern. Ich habe mein Studium erfolgreich beendet und werde nun auch jeden Vormittag arbeiten. Wow! Wirklich ein neuer Lebensabschnitt… Ich bin sehr gespannt!

So ist der erste Schultag für mich so etwas, wie für andere Menschen Neujahr. Also war gestern eigentlich Silvester. ;o)
Ich habe in der letzten Ferienwoche viel reflektiert und geplant und ich freue mich sehr, dass auch mein Mann das neue Schuljahr zum Anlass für ein paar positive Veränderungen nutzt.

Denn mit dem neuen Schuljahr ändert sich bei uns immer deutlich mehr, als es dies im Januar tut.
Die Kinder bekommen neue Stundenpläne, wer hat wann Mittagschule, welche Hobbies liegen an welchem Tag und wer muss wann wo hin gefahren werden? Die Kinder sind ein ganzes Schuljahr älter geworden (2., 7. und 10. Klasse – wo ist denn nur die ganze Zeit hingehuscht??), dass Taschengeld wurde erhöht, der morgendliche Ablauf neu strukturiert…

Und wisst ihr was wirklich phantastisch ist? Dass ich das Gefühl habe, dass dieses Jahr ein ganz besonders tolles wird. Sowohl für die Kinder, als auch für uns als Familie. Und gekrönt wird das ganze dann mit unserem großen ReiseAbenteuer nächsten Sommer!

Ich wünsche uns allen ein phantastisches, spannendes und fröhliches neues Schul-/ Kindergarten-/ Arbeitsjahr und ich bin sehr gespannt, was es so alles für uns bereit hält!!

Ich liebe Neues! Und deswegen muss das jetzt kommen:

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“


Bewegungsfreude #3 Tratsch-Walken

Meine neue Lieblingssportart: Das Tratschwalken. 
Das ist sicher das Beste, was mir im letzten Jahr passiert ist!!
Drei mal die Woche (und das ziemlich konsequent), traben die beste Laufgefährtin der Welt und ich durch die Felder und Wälder der näheren Umgebung. Hügel rauf, Trampelpfade runter, über die Zauberbrücke, durch tiefe Marschpfützen, bei Schnee und glühender Hitze… nichts kann uns stoppen!!
Wir haben unser Tempo gefunden, unsere liebsten Stammstrecken auserkoren und freuen uns beide auf diesen tollen Start in den Tag. Wir rennen nicht, nein wir gehen „nur“, zügig und beständig, mindestens für eine Stunde, manchmal mehr, selten weniger. Die Kondition steigt, das Gewicht nicht mehr. ;o) 
Soviel zu den körperlichen Aspekten des Tratschwalkens. Aber diese Sportart kann noch viel mehr:
Denn wenn zwei Frauen (mit Mann, Kindern, Großfamilie, Job und tausend Ideen) zusammen unterwegs sind, gibt es natürlich auch jede Menge zu erzählen und zu besprechen. Oft ganz Banales, die kleinen Sorgen des Alltags, manchmal auch die Großen. 
Wir hören zu, motivieren uns, sind kritisch, feiern Erfolge, planen Großes, genießen Kleinigkeiten, kichern und sind albern. Das alles kann man tun, während man unterwegs ist. Ist das nicht fantastisch? Und die Zeit vergeht dabei wie im Flug. Und „schwups“ hat man am Samstag morgen, noch vor dem Frühstück acht Kilometer bewältigt.
Das tut dem Körper und der Seele gut! Eigentlich sollten wir unsere Laufeinheiten bei der Krankenkasse bezuschussen lassen, dann wäre das Mädelswochenende nächstes Jahr schon finanziert. Und die positiven gesundheitlichen Auswirkungen lassen sich definitiv nicht abstreiten.
Also Mädels (und natürlich auch Jungs), schnappt Euch jemanden, den ihr mögt, oder den ihr besser kennen lernen wollt (so war das auch bei uns am Anfang), sucht Euch ein kleines Stückchen Natur und lauft einfach los. Das Reden kommt dann von ganz allein, versprochen. 
Das geht natürlich auch in größeren Gruppen. Samstags sind wir manchmal auch vier Damen in Turnschuhen…
Und je mehr Sportwütige ihr seid, desto weniger Ausreden gibt es, heute nicht laufen gehen zu können.
Auf die Plätze – Fertig – LOS!!

Bewegungsfreude #2 Mutter-Tochter-Schwimmen

Etwas, dass ich aus mehreren Gründen furchtbar gerne mache ist das „Mutter-Tochter-Schwimmen“.

Wasser liebe ich schon immer sehr, immerhin bin ich ja auch ein Seekind und meine ganze Kindheit habe ich im und am Wasser verbracht. Leider finde ich nur das Bahnen schwimmen etwas langweilig. Spätestens nach einer halben Stunde schaue ich ständig auf die Uhr, keine Ahnung, warum sich da bei mir nicht die Entspannung wie beim Laufen einstellt. Ist aber so. Aber ich schweife ab…
Die Lösung brachte das Schwimmen mit meinem größten Kind. Denn zum Glück hat sie meine Wasserliebe voll und ganz geerbt, hängt aber so gar nicht gerne in Freibädern oder am Baggersee rum. 
So verbinden wir das schöne mit dem Nützlichen und schleichen uns morgens, wenn hier alle noch schlafen aus dem Haus, um gemeinsam ins Kühle Nass zu hüpfen.
Während der Schulzeit haben wir es sogar einige Male fertig gebracht und waren morgens um sechs, also noch vor der ersten Stunde 45 Minuten sportlich unterwegs. Und ihr werdet nicht glauben, wie viele Menschen dies tun. Es ist richtig was los!
Alternativ dazu gibt es hier ein kleines Bad, das Sonntags schon um acht öffnet und in dem man wirklich jede Mange Platz zum Schwimmen hat.
Das wundervollste an unseren Plansch-Aktionen ist die gemeinsame Zeit, nur wir beide! Das gibt es im Alltag viel zu selten. Und während wir gemütlich hin und her schwimmen, sprudelt nicht nur das Wasser, sondern auch so manche Alltagsgeschichte aus dem Teenie-Kind heraus. Das ist  so schön! Ist nämlich nicht immer ganz einfach mit seiner 15jähringen Tochter im Gespräch zu bleiben.
Und so verbinden sich zwei wundervolle Dinge: die fast schwerelose Bewegung mit wertvoller „Ich-bin-ganz-für-dich-da-Zeit“.
Und wenn wir richtig gut drauf sind, ist mehr als eine Stunde wie im Flug vergangen und wir gehen etwas erledigt, aber glücklich unter die Dusche.
Das ist Sport nach meinem Geschmack!!